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Trotz Speed, kein Ergebnis in Tschechien

01.09.2015

 

Julius Tannert konnte bei seinem Auftritt in der Junior-Europameisterschaft in Tschechien von Beginn an um einen Podestplatz kämpfen. Am Ende musste Tannert seinen Opel jedoch vorzeitig abstellen.

 

Beim letzten Lauf zur  FIA ERC Junior Championship zur Barum Czech Rally Zlín trat Julius Tannert im Opel ADAM R2 gegen die versammelte Elite des europäischen Rallye-Nachwuchses an, um sich erneut gegen diese zu messen. Bereits im Qualifying setzte er mit der Bestzeit ein Ausrufezeichen. Auf den ersten Wertungsprüfungen konnte  Tannert mit Beifahrerin Jennifer Thielen das Tempo der Spitze weiter mitgehen und lag am ersten Tag auf einem guten dritten Platz in der Junioren-Wertung. Für den Opel-Piloten, der das erste Mal in Zlín an den Start ging, ein gelungener Einstieg.

 

Doch dann lief es für den 25-Jährigen nicht mehr rund. Erst fing sich Tannert an einer Bordsteinkante einen Schaden an der Hinterachse ein, dann fiel der junge Sachse, nach dem der Hinterachsschaden im Service behoben werden konnte, auf dem Weg zur ersten Prüfung am zweiten Tag mit einer defekten Schwungscheibe komplett aus.

 

„Ein Ausfall ist immer bitter, aber ich freue mich, dass wir am Wochenende unseren Speed auf internationaler Bühne zeigen könnten. Die Strecken und der Opel ADAM R2 haben mir wirklich gelegen und ich war bis zu unserem Ausfall sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben viel gelernt und möchten die Erfahrungen im nächsten Jahr in ein gutes Resultat bei dieser extrem anspruchsvollen Rallye ummünzen. Jenny und mein Team haben in Zlín wie immer ein klasse Job gemacht“, fasst Tannert zusammen.

 

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt dem Förderpilot der ADAC Stiftung Sport nicht. Schon am kommenden Wochenende greift Tannert wieder im ADAC Opel Rallye Cup zur Ostsee-Rallye an. Als Champion steht Tannert zwar bereits schon fest, aber dies ist für ihn kein Grund vom Gas zu gehen: „Natürlich ist die Ausgangssituation eine andere. Wir müssen nicht mehr um Punkte und um die Meisterschaft kämpfen, aber wir wollen weiterhin zeigen, dass wir zu den schnellsten Piloten im ADAC Opel Rallye Cup gehören“, zeigt sich der Tannert vor dem Start motiviert.

 

Los geht‘s bei der ADAC Ostsee-Rallye am Samstagmorgen in Grömitz. Gefahren wird dabei auf zwölf Wertungsprüfungen mit rund 130 Kilometern.

 

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